Bad Berleburg - Unteres Edertal - Lindenhof - Wallau - Puderbach - Didoll - Bad Berleburg

Strecke 53 km - Fahrzeit 3 Std 45 Min - 856 Höhenmeter

Beschreibung:

Die ersten Kilometer kennen Sie bereits, wenn Sie schon Tour 1, Hüttental-Laibach gefahren sind. Die Beschreibung finden Sie dennoch hier.

Vom Bahnhof aus verlassen wir Bad Berleburg. Die Schulstrasse abwärts bis zum Kreisel, hier biegen wir links ab Richtung Dotzlar. Nach ca 200 Metern bei der Bahnüberquerung biegen wir direkt hinter dem Bahndamm rechts ab. Dieser unbefestigte Weg führt vorbei an Gärten und Wohnhäusern hinaus aus der Stadt.

Der Anfangs noch recht breite Weg verwandelt sich hinter den letzten Berleburger Häusern in einen echten Singletrail. Oberhalb der Bahnstrecke wartet die erste fahrtechnische Herausforderung auf Sie. Wurzeln, Steine, Matsch und umgestürzte Bäume lassen das wahre Fahrvergnügen erst so recht aufkommen. Es geht immer etwas auf und ab, bis schließlich auf der rechten Seite der Raumländer Sportplatz auftaucht. Sobald die ersten Häuser wieder in unser Gesichtsfeld eintreten, fahren wir links ein kurzes Stück bergan und biegen nach ca 50 Metern rechts auf den asphaltierten Singletrail ab.

Jetzt fahren Sie in halber Höhe des ehemaligen Schiefersteinbruches "Auf der Hörre" immer geradeaus, mit herrlichen Ausblick auf Raumland mit seiner schönen Kirche und die Windungen der Eder hier am Übergang vom oberen zum unteren Edertal. Am Ende des Geländes "An der Hörre" verwandelt sich der Singletrail wieder in einen unbefestigten Trampelpfad, es geht ein kurzes Stück geradeaus, dann halbrechts unter Bäumen hindurch bergab, bis nach 50-60 Metern der Pfad auf einen asphaltierten Wirtschaftsweg trifft. Es geht rechts und Sie folgen den Biegungen des Weges bis hinunter zur Ederbrücke.

Hier beginnt die heutige Fahrpassage auf dem Ederauen-Radweg. Sie fahren also vor der Brücke links ab auf den hier noch asphaltierten und gut ausgeschilderten Radweg Richtung Hatzfeld. Ab Kläranlage Raumland wechselt der Radweg auf den sehr gut zu fahrenden Bahndamm der ehemaligen Bahnstrecke Berleburg-Frankenberg. Es geht flussabwärts und Sie kommen zügig voran. Sie fahren der Radwegbeschilderung Richtung Hatzfeld nach. In Arfeld wechselt der Radweg kurz auf die Straße. Sie fahren hier an der Ederbrücke links auf der Straße durch den Ort. Bei den letzten Häusern geht es wieder rechts ab und die Radwegbeschilderung zeigt Ihnen den richtigen Weg.

Sie fahren den Ederauen-Radweg bis Beddelhausen und folgen der Beschilderung. Es geht an der Eder entlang, bis Sie eine Kastanienallee erreichen. Hier fahren Sie rechts über die Ederbrücke, hinter der Einfahrt zum Sportplatz geht es gleich links etwas bergan. Sie befinden sich nun auf dem hessischen Teil des Ederauenradweges, der ab hier auch asphaltiert ist.

Nach ca 1 km verlassen Sie den Ederauenradweg wieder. Halten Sie nach einem Schild mit der Aufschrift "Lindenhof" Ausschau (auf der rechten Seite). Hier rechts runter vom Radweg und den Wirschaftsweg gleich links hochfahren. Unser nächstes Ziel Lindenhof ist mit etwas rustikalen Holzschildern ausgeschildert.

Der Waldweg führt durch das schöne Sonnbadetal, vorbei an einem ehemaligen Steinbruch, ab hier folgt eine kurze Abfahrt und bei der nächsten Weggabelung fahren Sie links. Nach ca 200m verlassen Sie diesen Weg und fahren rechts ab. Ab hier haben Sie wieder Asphalt unter den Rädern, es geht kurz bergan, eine Rechtskurve, Sie erreichen die Felder und Wiesen von Lindenhof. Kurz bergab und der Weg mündet in die K 112. Sie fahren hier rechts und sehen den Ort Lindenhof schon im Hintergrund.

Fahren Sie durch den kleinen Ort hindurch. Es geht etwas bergan, rechts sehen Sie die schöne Kapelle. Überhaupt ist dieser kleine Ortsteil von Hatzfeld/Eder ein schönes und vor allen ruhiges Fleckchen Erde. Oben am Ortsausgang macht die kleine Kreisstraße eine scharfe Rechtskehre und es geht bergan. Sie fahren die kleine verkehrsarme Straße bis Lausfeld. Es geht durch Fichten- und Buchenwald und mit zunehmender Strecke wird es allmählich etwas steiler. Oben am Lausfeld angekommen wird die Straße etwas breiter aber leider auch holpriger. Sie befinden sich jetzt im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die vielen Schlaglöcher verhindern das Sie auf der rasanten Abfahrt hinunter zum Biedenköpfer Ortsteil Weifenbach in einen Geschwindigkeitsrausch verfallen könnten.

Sie durchqueren den Ort Weifenbach. In der Dorfmitte sehen Sie links den Landgasthof "Zum Oswald". Eine kleine Rast im ruhigen Ort Weifenbach sollten Sie sich gönnen. Frisch gestärktfahren Sie ca 50 Meter unterhalb des Landgasthofes rechts ab. Der asphaltierte Radweg (Achtung, hier fahren auch Autos) ist hier beschildert. Es geht leicht bergab, Sie kommen zügig voran. Nach ein paar linksrechts Kehren folgt ein leichter Anstieg. Ein Blick zurück auf Weifenbach, Sackpfeife und die andern Umgebungsberge mit seinen lichten Buchenwäldern zeigt ein ganz anderes Bild dieser Mittelgebirglandschaft als beispielsweise die überwiegend mit Fichten bepflanzten Wittgensteiner Wälder.

Es geht etwas bergan eine Rechtskurve und auf der Anhöhe blicken Sie nach Links in das Obere Lahntal und geradeaus sehen Sie schon die ersten Häuser von Biedenkopf-Wallau. Fahren Sie immer geradeaus und bald erreichen Sie das Zentrum des Ortes. Es gibt genügend Möglichkeiten, um Proviant einzukaufen und die Trinkflaschen zu füllen. Natürlich können Sie in Wallau auch gut einkehren. Wurstbude, Dönerhäuschen, Pizzeria und gutbürgerliche Küche stehen zur Auswahl.

Zur Fortsetzung der heutigen Tour fahren Sie im Zentrum bis zum Kreisel. Hier folgen Sie der Radwegbeschilderung Richtung Bad Laasphe. Der Weg führt asphaltiert und allmählich ansteigend Richtung Niederlaasphe. Auf der Anhöhe bietet sich eine Bank zum Verschnaufen an. Von hier haben Sie einen guten Rundblick. Dort, wo die Schlaglochpiste einsetzt, erreichen Sie wieder den Kreis Siegen-Wittgenstein, verlassen Hessen und Sie radeln wieder in NRW.

Jetzt tauchen schon die ersten Häuser von Niederlaasphe auf, fahren Sie bergab bis zur Bundesstraße. Steigen Sie ab und überqueren Sie zu Fuß die stark befahrene Hauptroute durch das obere Lahntal. Direkt gegenüber setzt sich der Radweg fort, hier als Planetenlehrpfad. Sie fahren vorbei am ehemaligen Hüttenweiher der Amalienhütte, überqueren das Gleis der oberen Lahntalbahn. Nach ca 1 km teilt sich der Radweg. Fahren Sie rechts nach der Beschilderung "Niederlaasphe". Der Weg führt wieder über die unbeschrankte (!) obere Lahntalbahn, fahren Sie vor bis zur Bundesstraße. Sie befinden sich jetzt im Ortskern von Niederlaasphe. Überqueren Sie wieder zu Fuß die Bundesstraße und biegen direkt gegenüber in die Dorfstraße ein. Rechtskurve, dann links ab und bergan. Auf der Anhöhe (Neubaugebiet) fahren Sie rechts bis Sie die L 903 erreichen.

Fahren Sie rechts ab auf die L 903. Die fast schnurgerade verlaufende, leicht ansteigende Landstraße führt nach Puderbach. Durchqueren Sie den Ort. An der Kirche macht die Straße eine scharfe recht-links-Kehre und ab dem Ortsausgang wird die kleine Landstraße nochmals schmaler und leicht steiler. Nach ca 2 km kommt dann der schönste Anstieg der heutigen Tour. Serpentinenartig führt die Route hinauf zum Didoll. Es herrscht hier in der Regel wenig Verkehr. Rhythmisches Atmen und eine Herzfrequenz von 150-160 Schlägen in der Minute - so können Sie diesen Anstieg gar geniessen, etwas Kondition vorausgesetzt.

Oben angekommen fahren Sie zunächst etwas geradeaus, dann folgt eine Linkskurve. Nach 200m sehen Sie links den Berggasthof Didoll. Hier warten kühle Getränke und ein gutbürgerliche Küche auf Sie. Bis Bad Berleburg ist es nicht mehr weit und wer Lust hat, kann hier schon vorweg zum Tourabschluss einkehren und entspannen. Vom Gasthof Didoll fahren Sie weiter die steile Abfahrt bis Richstein, Sie durchqueren den Ort und die leichte Abfahrt führt Sie bis Arfeld Ederbrücke. Achtung: biegen Sie nicht ab, die erste Beschilderung "Arfeld" ignorieren Sie bitte, fahren Sie weiter auf der L 903.

An der Ederbrücke fahren Sie rechts, direkt hinter der Brücke biegen Sie links ab auf den Ederauen-Radweg. Einmal müssen Sie die parallel verlaufende Landstraße überqueren. Fahren Sie so weit auf dem Radweg, bis dieser die L 718 kreuzt. Biegen Sie hier rechts ab auf die L 718. Jetzt müssen Sie noch einmal etwas kräftiger in die Pedale treten. Ein moderater Anstieg führt Sie nach Bad Berleburg. Oben auf der Höhe angekommen liegt Ihnen Bad Berleburg zu Füßen. Bis 13% Gefälle haben die letzten vierhundert Meter. Unten angekommen fahren Sie durch den Eisenbahnviadukt und am Kreisel rechts. Nach dreihundert Meter sehen Sie den Berleburger Bahnhof und die heutige schöne Radtour endet hier.